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Interpretation Trinkewasseranalyse

Hallo,

ich habe eine Trinkwasseranalyse gemacht und würde gerne wissen ob ich das Wasser aus dem Wasserhahn nun bedenkenlos langfristig trinken kann und somit auf den Kauf von stillem Wasser in Zukunft verzichten kann:

Ich wohne in einer Altbauwohnung (warsch. ~ 1920) im Zentrum Frankfurts. Die Stagnantionszeit betrug 6h und die Vorlaufzeit 2s. Alle Werte befinden sich unter den Grenzbereichen der TVO und der WHO, jedoch gibt es Positonen ohne Grenzwert. Die Werte im Einzelnen:

Aluminium <5 ug/L
Barium 16.4 ug/L
Beryllium <0.05 ug/L
Bismuth <10 ug/L
Blei 8.10 ug/L
Cadmium <0.6 ug/L
Calcium 42.6 mg/L
Chrom 1.32 ug/L
Cobalt <1 ug/L
Eisen < 0.5 ug/L
Gadolinium <1 ug/L
Gallium <5 ug/L
Kalium 2.06 mg/L
Kupfer 185 ug/L
Lithium 1.99 ug/L
Magnesium 22.6 mg/L
Mangan <0.5 ug/L
Natrium 11.9 mg/L
Nickel <2 ug/L
Palladium <2 ug/L
Scandium <0.1 ug/L
Silber <1 ug/L
Strontium 271 ug/L
Thallium <5 ug/L
Yttrium <0.1 ug/L
Zink 95.0 ug/L

Vielen Dank für Ihre Mühen!
MfG,
Meier
Antworten
Administrator 14.08.2014 10:13

Sehr geehrter Herr Meier,

grundsätzlich ist der Betreiber der Trinkwasseranlage für die Einhaltung der Wasserqualität verantwortlich. Bis zur Wasseruhr die Wasserwerke und wir können Ihnen bestätigen, dass das Frankfurter Trinkwasser diesbezüglich einen guten Ruf genießt.
Ab der Wasseruhr ist z.B. der Vermieter bzw. die Hausverwaltung dafür zuständig.
Wir können daher aus rechtlichen Gründen Ihnen weder ein ja noch ein nein an dieser Stelle sagen, weil das nicht unser Hochheitsgebiet ist.

Was wir jedoch Ihnen bestätigen können ist, dass bei solchen Werten es keinen Sinn macht gekauftes Wasser die Treppen hochzuschleppen, dafür den hundertfachen Preis zu zahlen und das Leergut dann auch wieder zurückzuschleppen.

Einzig beachtenswerte war der Bleiwert.
Da Sie sagten, Sie hätten eine Vorlaufzeit von 2 Sekunden eingehalten, gehen wir an der Stelle davon aus, dass der Wasserhahn selber und die Zuleitung miterfasst worden ist.
Diese können häufiger gerne mal Nickel, Chrom , Eisen oder Blei abgeben.

Was man jetzt tun könnte wäre entweder die Blei Tripleuntersuchung mit 3x 1L Wasserprobe vorzunehmen um zu prüfen, ob es eine Änderung des Bleigehaltes gibt zwischen den verschiedenen Proben oder pauschal das Wasser immer 30 Sekunden vorher ablaufen lassen oder den Wasserhahn austauschen gegen einen geprüften, bleifreien.

Die 30 Sekunden Lösung ist jedoch im Regelfall ausreichend und senkt - was viele nicht wissen - zugleich die Kosten des Abwassers durch vermehrte Kanalisationsspülung.

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Antworten
Gast 18.08.2014 19:26

Vielen Dank für Ihre Antwort, Sie haben uns sehr geholfen!
(Werden Ihren Service natürlich weiterempfehlen)

MfG,
Meier
Antworten
Gast 23.07.2016 18:59

Hallo,

wir haben nun die Blei Tripleuntersuchung durchgeführt:

Stagnationszeit: 7 h.
Vorlauf: 0 sekunden.

Flasche 1: 3,7 μg/L
Flasche 2: 14 μg/L
Flasche 3: 12 μg/L

Wenn ich die Werte richtig interpretiere, geht der Bleigehalt von der Zu- bzw. Steigleitung aus, da die Distanz vom Wandanschluss / Steigleitung so kurz ist, dass sie von der ersten Flasche definitiv abgedeckt wäre.
Ich verstehe nur nicht, warum der Bleigehalt der dritten Flasche dann wieder sinkt?
Antworten
InLabo Kundendienst 24.07.2016 13:25

Sehr geehrter Herr Meier,

vielen Dank für Ihre Anfrage!

Die Löslichkeit von Blei in Wasser ist sehr gering und nur gegeben, wenn genügend Sauerstoff im Wasser enthalten ist. Das ist auch der Grund, warum Blei als Rohrleitungsmaterial verwendet wurde. Man ging davon aus, dass Blei sich in Wasser einfach nicht in nenneswerten Mengen lösen würde bzw. eine Schutzschicht aus Bleicarbonat, die sich in den Leitungen bei bestimmter Wasserhärte bildet, ausreichenden Schutz darstellen würde.

Es hat sich jedoch gezeigt, dass Blei in gesundheitsgefährdenden Mengen ins Trinkwasser übergehen kann und das hat dazu geführt, den Bleileitungen sozusagen den Kampf anzusagen und bessere

Daher ist auch in der letzten Flasche nicht mehr so viel Blei enthalten:
Ihre Leitung ist weitgehend gespült und frisches Wasser rückt nach bzw. die Konzentration von Blei im Trinkwasser nimmt mit zunehmender Entfernung von den Bleiquelle ab. Wenn Sie die Leitung komplett spülen würden und kein stagnierendes Wasser verwenden würden, hätte Sie in allen Flasche die gleiche Konzentration an Blei. Es löst sich nicht so schnell, dass Sie bei durchgehender Wasserabnahme eine ständig konstante, erhöhte Bleibelastung im Trinkwasser hätten.

Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie diese gern hier stellen.

Freundliche Grüße,

Ihr InLabo Kundendienst.
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