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Grundwasseranalyse oder Brunnenwasseranalyse

Hallo,

ich möchte mich informieren ob es einen Unterschied zwischen einer Grundwasseranalyse und einer Brunnenwasseranalyse gibt oder ob beides das selbe ist?

Wir haben ein Loch bohren lassen und möchten nun die Grundwasserqualität feststellen lassen um darüber entscheiden zu können, wie wir das ggf. Brunnenwasser später nutzen möchten.

Welche der Wasseranalysen wäre hierfür am geeignetsten?

Danke

Matthias Schwarz
Antworten
Administrator 05.10.2010 10:06

Hallo Herr Schwarz,

Grundwasser ist Brunnenwasser, aber Brunnenwasser ist als solches an einen "Brunnen" gekoppelt. Das Wasser ist das selbe.
Zunächst sollten Sie eine Woche warten, weil durch die Bohrung oftmals größere Menge an Partikeln in die Probe gelangen , welche dort nichts verloren haben und die Wasserwerte verändern können.
Als Untersuchung eignet sich beispielsweise die Kombi 1 Untersuchung, dort werden insgesamt 36 Prüfwerte bestimmt, darunter natürlich auch Mangan und Eisen, welche wohl die wichtigsten zwei Parameter für die weitere Nutzungsmöglichkeiten darstellen.
Die Analyseergebnisse erhalten Sie in der darauffolgenden Woche der Einsendung, also rund 7 Tage.
Antworten
Gast 26.09.2011 19:55

Hallo,

anknüpfend an diese Antwort habe ich aktuell folgendes Problem: Bei mir sind Eisen und Mangan tatsächlich das größte Problem in meinem Brunnenwasser. Denn das Eisen färbt alles rostbraun, was man mit dem Wasser sprengt. Wir nutzen das Brunnenwassser zwar nciht als Trinkwasser oder Brauchwasser, sondern nur zur Gartenbewässerung. Trotzdem stellt das Eisen ein echtes Prblem dar, weil wie gesagt alles, was damit in BErührung kommt, schon nach 2 Wochen rostbraun ist. Ob Gehwege, Fensterscheiben (die bei Wind auch was vom Sprenger abbekommen), Gartenzaun usw.
Und wer einmal versucht hat, den ROst wieder zu entfernen, benutzt danach den Gartnsprenger nichtm ehr,bevor nciht das Eisen raus ist.
In unserem Brunnenwasser ist nun leider nciht nur Eisen, sondern auch Mangan. Wie ich vom Filterhersteller erfahren habe, mischt sich das Mangan unter bestimmten Umständen in die Enteisenung ein, so dass ein Eisenfilter dann das Eisen nicht heruasgefiltert bekommt. Nachdem ich schon mehrere Filtervarianten probiert habe und jedesmal wieder eine neue Wasseranalyse gemacht habe, um sicher zu sein, dass dass Eisen raus ist, habe ich gelernt, dass der Wirkungsgrad von Eisenfiltern u. a. vom PH-Wert, aber auch vom GEhalt an Schwefelwasserstoff abhängt.
In Ihrer Brunnenwasseranalyse sind zwar Eisen-,Mangan- und auch PH-Wert enthalten, Schwefelwasserstoff fehlt da aber.
Ich fände es sehr hilfreich, wenn Sie diesen Wert in die Analyse aufnehmen könnten, zumal - wie Sie ja selbst schreiben - Eisen und Mangan die wichtigsten PArameter für die weitere Nutzungsmöglichkeit eines Brunnens darstellen.
Ich brauche aktuell (für die neue Filtervariante) drei Analysen: ungefiltert, gefiltert mit geringer Wasserdurchflussmenge und gefiltert mit hoher Wasserdurchflussmenge (entsprechend den eingesetzten Sprengern). Haben Sie einen Tipp, wie ich das machen kann, ohne zusätzlich zu den drei Brunnenwasseranalysen auch noch dreimal eine Zusatzanalyse für Schwefelwasserstoff beauftragen zu müssen?

Mit freundlichen Grüßen,
Harald Walser
Antworten
Gast 29.09.2011 08:31

Sehr geehrter Herr Walser,

Wenn in Ihrem Brunnenwasser nennenswerte Schwefelwasserstoffmengen vorhanden wären, würden Sie dies sicherlich mitbekommen.
Schwefelwasserstoff stinkt bestialisch stark nach faulen Eiern. Spätestens beim Sprenkeln würden Sie den Gestank nicht ertragen und das Wasser abstellen.
Weil Sie dies bis jetzt nicht gemacht oder erwähnt haben, gehe ich davon aus, dass Sie einen Gehalt von höchstens wenigen Mikrogramm pro Liter haben, welcher somit völlig gegenstandslos ist.
Bzgl. pH Wert ist es tatsächlich so, dass bei saurem pH Wert die Ionen stabiler sind, als bei basischem. Aber wir reden auch hier von pH Werten im Normalbereich und nicht von angesäuerten Lösungen mit Salpetersäure.

Unterm Strich sagt man, dass Eisenwerte über 3mg/L sehr sehr schwer filtrierbar sind.
Evtl. kann es sinnvoll sein einen Sand-Luftfilter zu verwenden, welcher vom Prinzip auch bei der Wasseraufbereitung bei den Wasserwerken nach ähnlichem Prinzip funktioniert. Wichtig ist nur, dass der Filter korrekt der Konzentration dimensioniert und angepasst ist.
Bei hohen Konzentrationen große Filter benutzen, die kleinen sind sonst zu schnell dicht.

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Antworten
Gast 30.09.2011 20:33

Sehr geehrte Spezialisten von Inlabo,

Ich hatte tatsächlich solch einen Geruch - nach faulen Eiern. Allerdings nicht immer und meit auch nur zu Beginn der Waserförderung, was dann im Laufe der Bewässerung nachließ.
Wenn dies ausreicht um sicher z usein, dass die Menge an Schwefelwasserstoff gegenstandslos ist, dann bin ich beruhigt.

Beim PH-Wert sagte man mir, dass dieser mindestens bei 7,0 liegen müsse. Meiner liegt bei 7,1-7,3. DEr Eisengehalt liegt bei ca. 2 mg/L - zumindest war das bei der letzten Analyse so.
Ich werde jetzt mit dem neuen Filter nocheinmal Proben einsenden und hoffe, dass es endlich klappt mir der Enteisenung. Ob es ein Sand-Luftfilter ist, weiss ich allerdings nicht.

ERstmal vielen Dank für Ihre Informationen.

Mit freundlcihen Grüßen,
Harald Walser

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